Ungeimpfte Arbeitnehmer in Quarantäne sollen keine Lohnfortzahlung mehr erhalten. Bild: shutterstock/ Andy Dean Photography 

Neue Entschädigungsregelung bei Quarantäne

27.10.2021 | Management

Ein neuer Beschluss sieht vor, dass Ungeimpfte im Fall einer Quarantäne keine Lohnfortzahlung mehr erhalten – mit zwei Ausnahmen. Bundesweit gilt dies ab dem 1. November. 

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Bei einer angeordneten Corona-Quarantäne soll Ungeimpften keine Entschädigung mehr gezahlt werden – das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern entschieden. Sie begründen dies damit, dass mittlerweile genug Impfstoff zur Verfügung stehe, so dass sich alle impfen lassen könnten, die wollten.  

Ausnahmen soll es für diejenigen geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (und über ein entsprechendes Attest verfügen) oder die zu einem Personenkreis zählen, für die in einem Zeitraum von bis zu acht Wochen vor der Anordnung keine öffentliche Empfehlung für eine Impfung vorlag. 

HinweisHier geht es um Entschädigungen für Kontaktpersonen von Infizierten in Quarantäne, nicht um die Entschädigung im Krankheitsfall. Wer an Covid-19 erkrankt und somit arbeitsunfähig ist, hat Anspruch auf Lohnfortzahlung und gegebenenfalls Krankengeld – auch wenn derjenige nicht geimpft ist. 

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