Jannes Randt übernimmt den Betrieb seiner Eltern Frauke Bienhaus-Randt und Ewald Randt. Seit Kurzem ist er IDENTICA Partner – die Umbau-Arbeiten dazu laufen…. Bild: IDENTICA Bienhaus

Starker Support bei Betriebsübergabe

15.10.2021 | Management

Der Lackierer-Nachwuchs hat ganz konkrete Vorstellungen von der Zukunft. Das zeigt sich auch bei Jannes Randt aus Allendorf. Er wird jetzt nach und nach den Betrieb Bienhaus seiner Eltern übernehmen. Eine seiner ersten Maßnahmen dafür war es, dem IDENTICA Netzwerk beizutreten.

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Vom traditionellen Handwerks-Betrieb zum IDENTICA Partner: Veränderungen prägen gerade den Arbeitsalltag des im Jahr 1987 gegründeten Lackierbetriebs Bienhaus im nordhessischen Allendorf, der zuvor auch schon mehr als 50 Jahre als Malerbetrieb existiert hatte. Modernisierungen in Form von Umbauten in fast allen Bereichen, Umstellungen, die durch die IDENTICA Partnerschaft erfolgten, und die Vorbereitung der Übernahme des kompletten Betriebes durch den Junior. Letzterer ist maßgeblich an allem beteiligt. Jannes Randt ist seit knapp eineinhalb Jahren Werkstattmeister und wird den Betrieb seiner Eltern voraussichtlich zum 1. Januar 2024 übernehmen.

Was für ihn anfangs eine besonders große Herausforderung war? „Mein Alter und meine noch relativ geringe Erfahrung“, erklärt der 25-Jährige. „Ich treffe hier teilweise auf Menschen, die so viel Berufserfahrung haben, wie ich alt bin.“ So dauerte es seine Zeit, von beispielsweise den Altgesellen unter den zehn Mitarbeitern akzeptiert zu werden. „Aber ich merke, wie ich da allmählich hineinwachse.“ Und es scheint zu klappen. Was sich etwa zeigt, wenn die Eltern im Urlaub sind und Jannes Randt den Betrieb allein leitet.

 

Teil eines Systems

Sich zusätzliche kompetente Unterstützung ins Haus zu holen, ist ein cleverer Zug des angehenden Unternehmers – der sich für ihn voll auszahlt: Seit 2019 ist Bienhaus Partner des Werkstattsystems IDENTICA. „Mich hat gereizt, Teil eines Netzwerkes zu sein und vor allem zu wissen, da ist jemand, der mich mir viel Wissen, Erfahrung und praktischen Tipps zur Seite steht, auch persönlich, wie unser Systemberater. Davon kann ich in meiner momentanen Situation profitieren.“ Jannes Randt weiß ebenso die unkomplizierte Beratung und Betreuung des Marketingteams im Service Center zu schätzen. „Gerade für uns Handwerker ist das ja eher ein fremdes Gebiet und es fehlt zudem schlicht die Zeit, sich damit intensiv zu befassen.“

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Jannes Randt mit seiner Mutter Frauke Bienhaus-Randt. Bild: IDENTICA Bienhaus

Der Blick von außen

Und auch konkret in Sachen Nachfolgeregelung gibt es Unterstützung. Herbert Prigge, Partner des Systems, hilft begleitend mit Gesprächen und gezielten Fragen wie etwa: Wie stelle ich mir die Übernahme vor? Was ist mir wichtig? Selbstverständlich auch für Frauke Bienhaus-Randt und Ewald Randt selbst bedeutende Fragen. Beide sind noch im Betrieb aktiv und verfügen über reichlich Erfahrung und Fachwissen. Jannes Randt: „Mit meinen Eltern zusammen zu arbeiten klappt gut – und trotzdem ist der Blick von außen natürlich noch einmal ein ganz anderer und eine wertvolle Ergänzung.“

Mutter, Vater und Sohn haben sich vorgenommen, den Betrieb Schritt für Schritt zu übergeben. Jannes Randt jedenfalls ist bestens gewappnet. So optimal wie es ein junger, angehender Unternehmer einer K&L-Werkstatt nur sein kann: mit einem starken Netzwerk im Rücken – sowie einer abgeschlossenen Ausbildung zum Fahrzeuglackierer, dem Meistertitel und einem Abschluss als Betriebswirt. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass der junge Mann sogar zuerst eine Ausbildung in der Industrie absolviert hat. „Ich wollte erst einmal etwas anderes ausprobieren – damit ich später nicht sage ‘Hätte ich mal‘. Und dann hat es mich irgendwie gepackt…“

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