Betriebe können die Corona-Krise dank staatlicher Hilfen meistern. Foto: Gajus 296575462/stock.adobe.com

Diese Experten beraten Sie

24.03.2020 | ProfiTipps

Was Betriebe in der Corona-Krise wissen müssen – Hilfsmöglichkeiten von Bund und Land.

Liquiditätsengpässe, Kurzarbeitergeld, Steuerstundung und Fördergelder – die Angebote und Informationen der Politik sind vielfältig. Bei allen Vorschlägen stellt sich die Frage, wer, wann, wo und wie diese Finanzhilfen in Anspruch nehmen bzw. beantragen kann.

Klare Worte und praxistaugliche Ratschläge kommen in dieser Situation von den BWL-Experten der bpr Mittelstandsberatung. Herbert Prigge und Marina Markanian sind seit Jahren eng mit der K&L-Branche verbunden. Sie stellen nun ihr Know-how in Form von schriftlichen Informationen, Webinaren und persönlicher Beratung zur Verfügung. Hier die wichtigsten Hinweise von bpr.

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Herbert Prigge und Marina Markanian von der bpr Mittelstandsberatung sind seit Jahren eng mit der K&L-Branche verbunden. Foto: bpr Mittelstandsberatung

Regelungen zur Kurzarbeit

Am 13. März 2020 wurde durch die Bundesregierung im Eilverfahren eine Gesetzesvorlage zur Erleichterung des Zugangs zur Kurzarbeit auf den Weg gebracht (BT-Drucksache 19/17893). Mehr Unternehmen als bisher sollen die Leistung der Bundesagentur für Arbeit beantragen können. Laut Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sollen die Erleichterungen bereits rückwirkend ab dem 1. März gelten. Ursprünglich war geplant, die Maßnahmen erst ab April dieses Jahres greifen zu lassen.

Erleichterungen im Steuerrecht

Die Finanzbehörden können eine Gewährung von Steuerstundungen genehmigen, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Dabei sollen sie keine strengen Anforderungen zu stellen. Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen bzw. Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Gewährung von Liquiditätshilfen

Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit-Universell werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente für Großunternehmen geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.

Ausführlichere und individuelle Informationen erhalten Unternehmer bei der bpr-Mittelstandsberatung unter der E-Mail-Adresse coronahilfe@bpr-mb.de.

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