Der neue Mercedes-AMG F1 W13 E Performance in Action

Die Rückkehr des Silberpfeils

25.06.2022 | Spies Hecker / Axalta

Der neue Fomel-1 Wagen von Mercedes erscheint im altbekannten und geradezu ikonischen Stirling Silver. Beim Lackierungsprozess stieß das Mercedes Team dabei auf ganz neue Herausforderungen. Der Grund: technische Regeländerungen, die ab dieser Saison in der Formal-1 gelten.

Anzeige

Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team, welches am Ende der Saison 2021 mit acht FIA Formel 1 Konstrukteurs-Meisterschaftstiteln in Folge Geschichte schrieb, hat am 18. Februar seinen Rennwagen für 2022 im englischen Silverstone vorgestellt.  Der Wagen trägt den Namen Mercedes-AMG F1 W13 E Performance und kehrt zu den Silberpfeil-Wurzeln des Teams zurück und führt das ikonische Stirling Silver wieder ein. Andrew Moody, Leiter der Lack- und Grafikabteilung des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams, erklärt: „Die Rückkehr zu Silber – diesem unverkennbaren und einzigartigen Farbton Sterling Silver – fällt mit der bedeutendsten Änderung am technischen Reglement innerhalb einer Generation zusammen. Es ist ein wichtiger Schritt für das Team in Brackley und Brixworth sowie für unsere Fans, denn diese Farbe ist Bestandteil unserer Team-DNA und Teil unserer Geschichte.“

Vertrauensvolle Partnerschaft

Damit der Wagen diesen hohen Erwartungen auch gerecht wird, verlässt sich das Team seit über acht Jahren auf Spies Hecker, eine der globalen Premium-Reparaturlackmarken von Axalta, einem führenden, weltweiten Anbieter von Flüssig- und Pulverlacken und offiziellem Teamlieferanten. „Das speziell entwickelte Petronas Grün, das wir im letzten Jahr eingeführt haben, ist wieder da. Für unseren ‚Principal Partner‘ Ineos setzen wir ein neues, kräftigeres Rot ein, Ineos Bright genannt. Es ist ein leuchtendes, unifarbenes Rot, das vor der Kamera wirklich heraussticht“, sagt Andrew Moody.

Die Nase weist in diesem Jahr alle vier Farben auf: Stirling Silver, Midnight Black, Petronas Grün und Ineos Bright. Die Nase trägt außerdem einen größeren Mercedes-Stern, der mittels Airbrush-Technik aufgetragen wurde. Aufgrund der Vergrößerung dieses Kult-Markenzeichens mussten Andrew und sein Team ihren mehrstufigen Prozess neu anpassen, sodass sie jedes Mal ein perfektes Ergebnis gewährleisten können.  In diesem Jahr wird die Entwicklung der bereits vertrauten Flow-Lines, die erstmals 2017 vorgestellt wurden, fortgesetzt. Das Grün wird von Schwarz eingefasst, und die Linien, die sich entlang des unteren Bereichs der Nase, des Chassis und der Seitenkästen bewegen, sind an den Kanten wieder scharf. Dadurch entsteht ein sauberes Gesamterscheinungsbild der Lackierung.

 

Eine weitere auffällige Änderung an der Lackierung 2022 sind die größeren Sterne auf der Motorabdeckung. „Trotz einer Veränderung der Sterne ist die Lackierung immer noch mit unserer Würdigung für Niki Lauda versehen. Auf beiden Seiten des Chassis befindet sich jeweils ein hellroter Stern, direkt hinter der Kopfstütze des Fahrersitzes, unter der Airbox. Diese beiden Sterne werden lackiert und sind keine Aufkleber, wie viele glauben“, betont Andrew Moody.

Helge Kiebach, Leiter der Schadenforschung beim KTI.

Helge Kiebach, Leiter der Schadenforschung beim KTI.

Völlig neuer Wagen und gewohnte Zuverlässigkeit

Aufgrund der technischen Regeländerungen ist der Rennwagen im Vergleich zu seinem Vorgänger aus der Saison 2021 zu 98 Prozent anders. Andrew Moody und sein Team mussten sich daher mit der Lackierung von völlig neuartigen aerodynamischen Bauteilen auseinandersetzen – und das unter starkem Zeitdruck im Vorfeld der Enthüllung des Autos. Hier zeigte die Zuverlässigkeit von Spies Hecker wie immer ihre Stärke.

So kommt eine ganze Reihe des Materials von Spies Hecker in Brackley zum Einsatz: Beispielsweise der Priomat® Wash Primer 4075, danach entweder Permasolid® HS Vario Grundierfüller 5340, ein Grundierfüller mit hohem Festkörperanteil, oder Permasolid® HS Performance Füller 5320, ein schnell trocknender 2K HS Schleiffüller.

 

Der hellrote Stern hinter der Kopfstütze des Fahrers steht für eine Würdigung Niki Laudas.

Der hellrote Stern hinter der Kopfstütze des Fahrers steht für eine Würdigung Niki Laudas.

Für die Farben werden Permahyd Hi-TEC 480 Basislacke verwendet. Im letzten Arbeitsgang kommt dann entweder Permasolid® HS Optimum Plus Klarlack 8650 oder Permasolid HS Race Klarlack 8700 zur Anwendung. Wenn Schnelligkeit geboten ist, verwendet das Team von Andrew Moody Permasolid Speed-TEC Klarlack 8810.

Olaf Adamek, Refinish Brand Manager bei Axalta, erläutert: „Genau wie alle anderen Fans des Teams hat auch jeder bei Axalta die Enthüllung des neuen Autos und der neuen Lackierung mit Spannung erwartet.

Die Rückkehr zu Silber ist wirklich spannend, vor allem angesichts der neuen F1-Ära, die diese Saison bringen wird. Wir wissen, dass das Auto bei der Verteidigung des Konstrukteurs Titels fabelhaft aussehen wird. Wir werden diese Saison interessiert verfolgen und dabei das Team anfeuern.“

Anzeige

Anzeige