Jörg Sandner, Spies Hecker Trainingsteam Deutschland. Foto: Axalta

Menschen bei Spies Hecker… Jörg Sandner, Leiter Training Deutschland

21.08.2020 | Spies Hecker / Axalta

Halbe Sachen mag Jörg Sandner vom Spies Hecker Trainingsteam Deutschland nicht. Gibt es herausfordernde neue Farbtöne oder neue Lackiertechniken, beschäftigt er sich solange damit, bis das Ergebnis zu 100% passt. Vermeldet ein Kunde Schwierigkeiten oder treten beim Lackieren Probleme auf, klemmt er sich dahinter und forscht geduldig nach, bis er die Ursache gefunden hat. Im Kundentraining bemüht er sich immer, voll auf die Teilnehmer einzugehen: “Ob ich einem Auszubildenden etwas zeige oder einem Betriebsinhaber, der seit Jahrzehnten im Geschäft ist – es geht darum, dass ich gründlich und verständlich erkläre,” sagt der gelernte Lackierermeister.

Was in seinem Job am schönsten ist? “Das Arbeiten bei Spies Hecker macht einfach grundsätzlich Spaß. Das Arbeitsklima ist spitze, wir sind eine gute Mischung aus Jüngeren und Älteren, die Kollegen sind immer hilfsbereit und auch die Zusammenarbeit mit den Kunden läuft rund.” Und was läuft nicht? “Die Bürokratie in Deutschland und Europa nimmt zu. Es gibt immer mehr Verordnungen und Gesetze, die in der Chemie beachtet werden müssen. Mitunter ist das alles ganz schön kompliziert.”

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Umstieg auf digitale Schulungsangebote während des Shutdowns

In den ersten Monaten der Corona-Pandemie sind zudem ziemlich viele Abläufe komplizierter geworden. Training in einer Gruppe? Fehlanzeige. Zum Kunden rausfahren, wenn etwas nicht funktioniert? Eher selten. Jetzt ist Jörg Sandner aber keiner, der die Flinte ins Korn wirft. Die Trainings gab es digital und der Kontakt zum Kunden ließ sich ebenfalls digital oder auch per Telefon halten. “Wobei ich persönlich schon lieber direkt mit den Menschen spreche,” bekräftigt der 45-jährige. Und manches lässt sich per Video nicht regeln: “Du erkennst auf dem Bildschirm einfach nicht hundertprozentig, wie das Lackierergebnis aussieht, ob es zum Beispiel kleinere Fehler gibt. Dafür muss man danebenstehen.” Das ist seit dem 1. Juli wieder möglich: seitdem ist das Spies Hecker Training Center wieder geöffnet.

Der Bedarf an gut geschulten Fachkräften und damit an Training wird langfristig eher steigen, davon ist Sandner überzeugt. “Autolackierer können ihre handwerklichen Fertigkeiten bei Bedarf auch in anderen Feldern nutzen. Es wird immer genügend Dinge geben, die lackiert werden müssen.” Da klingt der Optimismus durch, der dem Kölner zu eigen ist. Der Domstädter sagt: “Et kütt wie et kütt” und “Et hät noch immer jot jejange” – Es kommt, wie es eben kommt und es ist noch immer gut gegangen.

“Es geht darum, dass ich gründlich und verständlich erkläre.”

Rheinische Frohnatur

Dem rheinischen Frohsinn ist Jörg Sandner übrigens durchaus nicht abgeneigt. Im Karneval ist er aktiv dabei, und das im Besonderen an den jecken Tagen im Straßenkarneval. Geselligkeit und ein kühles Kölsch schätzt er das ganze Jahr über. Gerne auch zuhause am Grill. Auch hier macht er keine halben Sachen. Die Marinaden und Rubs rührt er selbst an – Fertigware ist nicht seins – und dann kommt das Fleisch ein paar Stunden in den Smoker, wo es schön langsam gart. Abends schauen dann oft noch Kollegen oder auch der ein oder andere Kunde vorbei. Man sitzt zusammen und klönt, erzählt. “Über die Jahre, ja, fast schon Jahrzehnte, sind für mich bei Spies Hecker echte Freundschaften entstanden.”

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