Die Siegerehrung des diesjährigen Body & Paint Wettbewerbs.

„Messen sind durch nichts zu ersetzen“

27.09.2022 | Veranstaltungen

Nach coronabedingter Zwangspause und einer abgespeckten Version in 2021 kehrt die Automechanika nun erfolgreich zurück. Die Messe Frankfurt zieht eine positive Bilanz für die fünftägige Veranstaltung: Mit 78.000 Besuchern aus 175 Ländern zeigt sich ein „klarer Trend nach oben“, so Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt.

 

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Der Wendepunkt sei erreicht und von den Automotive-Professionals sehr gut angenommen worden, teilte die Messe Frankfurt in ihrem Nachbericht des Branchentreffens mit. Der Erfolg spiegelt sich auch in der positiven Besucherresonanz wider: 92 Prozent äußerten sich zufrieden über die Messe. Das zeigt auch, dass die Schwerpunktthemen der diesjährigen Automechanika – Digitalisierung, Remanufacturing, alternative Antriebe und Elektromobilität – richtig gesetzt wurden. Zudem waren auffällig viele junge Menschen vor Ort, die sich über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Automotive Aftermarket informiert haben, so die Messe Frankfurt. All das beweist für Detlef Braun eins: „Messen sind durch nichts zu ersetzen.“

 

Auffahrt Herkules Hebebühne

Ein Highlight der Automechanika: die Podiumsdiskussion mit James Muse, Vizepräsident des Geschäftsbereich Refinish (EMEA).

Auch Axaltas Programm war ein großer Erfolg, wie Dirk Sauer und André Melzig von Axalta erzählen: „Unser Angebot auf der Automechanika war vielseitig. Mit den Live-Demos zur Daisy Wheel 3.0 und der Reparatur von strukturierten Caravanwänden konnten wir unsere Expertise auf der Messe beweisen.“ Vor allem das Interesse an der Caravan- & Wohnmobilbranche sei hoch gewesen: „Immer mehr Betriebe möchten die Instandsetzung von Caravans & Wohnmobilen in ihr Angebot aufnehmen“, so David Kukies von Axalta.

Bei dem internationalen Body & Paint Wettbewerb konnten die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Rennen waren fünf Fahrzeuglackierer aus Deutschland, die eine Motorhaube unter dem Motto „Mobilität im Wandel“ gestaltet haben. Peter Litger vom Karosserie- und Lackcenter Rhein-Sieg GmbH war dabei derTeilnehmer von Axalta und zeigte auf seiner Motorhaube die Entwicklung der Mobilität, inspiriert durch Film und Fernsehen seiner Kindheit. Obwohl Litger nicht gewonnen hat, hat er von der Teilnahme profitiert: nämlich mit Spaß und Kontaktpflege. Die Jury wählte als diesjährigen Body & Paint Sieger Sebastian Schunder aus. Platz 2 und 3 belegen René Werle und Holger Schmidt. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und alle Teilnehmer für ihre einzigartigen Ideen

Alexander Stolzenbach

Peter Litger hat sich für seine Motorhaube von der Entwicklung der Automobilindustrie inspirieren lassen.

Peter Wagner, Managing Director, Continental Aftermarket & Services betont in seinem Fazit die Bedeutung der Veranstaltung: „Zwei Sachen hat die Automechanika deutlich gezeigt. Erstens: Auch in einer immer digitaleren Welt kommt es auf den Menschen an! Das persönliche Gespräch, das Besuchen am Stand, das Wandeln durch die Hallen und auch das Händeschütteln, ist durch nichts zu ersetzen! Zweitens: Die Transformation der Branche hat deutlich an Fahrt aufgenommen, Themenbereiche wie zum Beispiel digitale Services für die Werkstatt oder alternative Antriebe werden immer wichtiger. Als Forum für solche Zukunftsthemen wird die Automechanika in Zukunft immer wichtiger werden, denn Know-How ist für Werkstätten und Händler essenziell, um weiter vorne mitzuspielen.”

Mit der diesjährigen Messe kehrt die Automechanika Frankfurt nach Angaben der Organisatoren in ihren zweijährigen Turnus zurück. Die nächste soll vom 10. bis 14. September 2024 stattfinden. Mal schauen, wie sich die Automobilindustrie bis dahin entwickelt.

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