Damit das Lackierergebnis stimmt, müssen lackbenetzungsstörende Substanzen, kurz LABS, herausgefiltert werden. Foto: Freudenberg Filtration Technologies

Keine Chance für LABS

23.06.2020 | Werkstatt

Normgerechte Luftfilter von Freudenberg im Kampf gegen lackbenetzungsstörende Substanzen.

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Da kann der Lackierer noch so erfahren und die Arbeitsweise noch so präzise sein: dringen in die Kabinenluft sogenannte lackbenetzungsstörende Substanzen, kurz LABS, ein, kann es in der Folge zu Lackierfehlern kommen. Für Werkstätten eine kostspielige Fehlerquelle und ein Problem, das bei Herstellern von Luftfiltern schon lange bekannt ist. Zu den LABS gehören Stoffe wie bestimmte Öle, Klebstoffe, Wachse, Trennmittel, Weichmacher oder auch Bestandteile von Kunststoffen wie PFTE und Polyethylen.

Damit beim Lackiervorgang in der Kabine diese LABS nicht auftreten, unterzieht Freudenberg Filtration Technologies seine Luftfilter für die industrielle Lackierung einem besonderen Stresstest. In Zusammenarbeit unter anderem mit dem Fraunhofer Institut IPA Stuttgart und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) wurde dazu die neue Prüfnorm VDMA 24364 entwickelt. Ziel ist es, den verschiedenen Kundengruppen LABS-konforme Luftfilter anbieten zu können, bei denen sichergestellt ist, dass sie die lackbenetzungsstörenden Substanzen eliminieren und somit LABS-bedingte Lackierfehler seltener werden.

Freudenberg bietet mit seinen Taschenfiltern, Kassettenfiltern, Farbnebelabscheidern, Filtermatten, HT-Filtern und leistungsstarken Hochtemperaturfiltern für die Lacktrocknung ein LABS-konformes komplexes Luftfilterportfolio für die Lackierkabine. Zuverlässig zu erkennen ist die LABS-Konformität am Hinweis auf die Prüfnorm VDMA 24364.

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