Die monatliche Miete für den Lichtbogen liegt laut IDENTICA Ruschke bei 400 Euro netto und der monatliche Stromverbrauch bei circa 2.700 kWh. Bild: www.web-labels.de 

Mieten statt kaufen – Innovation Lichtbogen

8.03.2021 | Werkstatt

So mancher Karosserie- und Lackierbetrieb wünscht sich eine neue Lichtanlage in seinen Hallen, scheut aber die Kosten für eine Neuinstallation. Eine Alternative kann die Miete der Beleuchtung sein, wie das Beispiel von IDENTICA Ruschke zeigt. Der bei der Deutschen Lichtmiete gemietete Lichtbogen für die Dialogannahme ist das neue Highlight des Betriebs im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe.

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Hohe Stromkosten, alle drei Jahre eine intensive Reinigung und öfter einmal gehen Teile kaputt – Neonröhren kosten viel Zeit und Geld. Deshalb begann Betriebsinhaber Erik Ruschke schon vor Jahren nach einer ebenso stromsparenden wie robusten Alternative zu fahnden. Dabei fielen ihm die Lichtanlagen in der Autoindustrie ins Auge: LED statt Neon, genügsam, langlebig und enorm hell. „So etwas wollte ich für meinen Betrieb auch gerne haben, nur eben auf unsere Größe zugeschnitten“, erinnert sich der Chef von 14 Angestellten.

IDENTICA berät zu Lichtmietkonzepten

Wie so häufig zahlte sich auch bei der Suche nach einer neuen Lichtanlage die nunmehr zehnjährige Mitgliedschaft im IDENTICA Werkstattnetz aus. „Die Systemberater stehen in einem engen Austausch, sodass über die Gebiete hinaus jeder Consultant seine Betriebe gern zu einem Lichtmietkonzept oder der Integration eines Lichttunnels berät und die geeigneten Kontakte herstellt“, erklärt Juliane Randhahn. Dort, wo es Erneuerungs- und Einsparpotenzial bei Beleuchtungsanlagen gebe, gehe IDENTICA auch gern proaktiv auf die Partner zu.

 

Rundum-sorglos-Paket

Nach Angaben von Erik Ruschke gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Deutschen Lichtmiete von Anfang an unkompliziert. „Ich habe den für uns zuständigen Beratern gesagt, sie sollten mal Bilder aus der Fertigungshallen der Autohersteller googeln, um einen Eindruck zu gewinnen, was ich mir vorstelle“, so der Inhaber des mittelständischen K&L-Betriebs. „Unsere 700 Quadratmeter große Werkstatt wurde komplett ausgemessen und eine individuelle Lichtplanung erstellt, wobei wir Tests mit Hagelschäden durchführten. Dann kam der Kostenvoranschlag und entschied mich für die maximale Mietdauer von zehn Jahren. Der Einbau inklusive neuer Verkabelung durch die Deutsche Lichtmiete war nicht sonderlich kompliziert. Eine Woche lang waren zwei Mechaniker hier. Das war’s.“

Die Deutsche Lichtmiete stattet Fabrikhallen der Automobilindustrie mit Beleuchtungsanlagen wie hier beim Zulieferer Benteler aus – Inspiration für den Lichtbogen bei IDENTICA Ruschke. Bild: Deutsche Lichtmiete 

Ganz besonders stolz ist man in Bad Oldesloe auf den LED-Lichtbogen, der rund 35 Quadratmeter Fläche einnimmt. „Das ist ein echter Hingucker für die Kundschaft und sein Licht ist schon vom Ende der Straße aus erkennbar. Wir haben pro Monat circa 120 Schadenfälle und die Kunden nutzen das Angebot gern“, freut sich Erik Ruschke. „Auf der anderen Seite ermöglicht es die enorme Leuchtkraft dem Kunden auch Schäden von minimalem Ausmaß oder an sonst schwer einsehbaren Stellen zu zeigen. Das sorgt für Transparenz und natürlich auch höheren Umsatz. Kurz gesagt: Je mehr Schäden ich sehe, desto mehr Reparaturen kann ich verkaufen.“ Die rund 10.000 Lux der Anlage werden aber nicht nur für die Dialogannahme genutzt. Unterhalb des Lichtbogens ist eine Vermessungsbühne fest eingebaut.

Frank Forst, Vertriebsleiter Spies Hecker

Unterhalb des Lichtbogens ist eine Vermessungsbühne fest eingebaut. Bild: www.web-labels.de 

Kosten unter Kontrolle

Bei all der Begeisterung für den schick designten Lichtbogen behält der mittelständische K&L-Betrieb aber natürlich auch die Kosten im Blick. Bei einem Kauf würde der Anschaffungspreis von Lichtbogen und Halle bei 50.000 Euro liegen. „Ich musste exakt null Euro investieren,“ sagt Erik Ruschke zufrieden. „Geld, das ich nun an anderer Stelle im Betrieb in die Hand nehmen kann.“ Er beziffert die monatliche Miete auf rund 400 Euro netto. Hinzu kommt ein monatlicher Stromverbrauch von circa 2.700 Watt. Da die Deutsche Lichtmiete eine Produktgarantie über die gesamte Mietdauer ausgesprochen hat und defekte Bauteile vor Ort tauscht, gibt es keine zusätzlichen versteckten Kosten. „Wir sparen durch die Umstellung von Neon auf LED allein 50 Euro an Stromkosten pro Monat“, rechnet Erik Ruschke vor. „Wir müssen uns außerdem um nichts kümmern. Das System läuft so zuverlässig, dass in einem Jahr nicht eine einzige LED-Diode getauscht werden musste.“

„Je mehr Schäden ich sehe, desto mehr Reparaturen kann ich verkaufen.“

Die Deutsche Lichtmiete, die nach eigenen Angaben mehr 450 Umrüstungsprojekte in verschiedenen Branchen realisiert hat, bietet vier Basistarife an (siehe Tabelle). Der Oldenburger Anbieter bezieht seine LEDs von namhaften deutschen und japanischen Herstellern, hat aber eigene Beleuchtungskonzepte entwickelt, die auf die Gegebenheiten vor Ort hin angepasst werden können. Je nach Laufzeit und Tarif wird so ein individuelles Angebot erstellt. Das Beleuchtungskonzept kann flexibel und problemlos angepasst werden. Im Rahmen des TotalFlex Mietvertrags ist eine jährliche Kündigung möglich. Nach Ablauf der Grundmietzeit können auch Bestandskunden in ein anderes Laufzeitmodell wechseln.

Mieten oder doch kaufen?

Das bei IDENTICA Ruschke installierte Beleuchtungssystem kann als Blaupause für andere mittelständische K&L-Betriebe dienen. „Das kommt immer auf den Einzelfall an“, so IDENTICA Systemberaterin Juliane Randhahn. „Mittlerweile sind die Preise für LED-Lichtanlagen gefallen, so dass sich unter Umständen auch ein Kauf rechnen kann.“ Die Beratung durch IDENTICA hilft da die richtige Entscheidung zu treffen.

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