Spies Hecker Produkt Systemberater Thomas Sobietzki überreicht dem Ehepaar Szczesny die Ehrenurkunde. Bild: Spies Hecker

Betrieb des Monats: Mit einem blauen Auge durch das Jubiläumsjahr

27.01.2021 | ... des Monats

Auch wenn die Korken dieses Jahr nur leise knallen: ein Silberjubiläum in einem K+L-Betrieb ist immer etwas Besonderes. Wer ein Vierteljahrhundert mit seinem Betrieb durch Höhen und Tiefen geht, der hat einiges zu berichten – wie Paul Szczesny, Inhaber von IDENTICA Szczesny.

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Auch wenn Paul Szczesny sich das Jubiläumsjahr anders vorgestellt hatte: 25 Jahre seinen eigenen Betrieb zu führen ist ein Anlass, einmal zurück und auch nach vorne zu blicken. 1995 gründete der Kfz-Lackierermeister, nachdem er einige Jahre Berufserfahrung in anderen Betrieben gesammelt hatte, seinen eigenen K+L-Betrieb im hessischen Erlensee. „Es lief von Anfang an gut und entwickelte sich über die Jahre sowohl im Privatkundengeschäft, als auch bei Leasingkunden und Autohäusern sehr positiv.“ Von Anfang an dabei: seine Ehefrau Lydia, die sich um die Buchhaltung kümmert.

Gemeinsam mit den 12 Mitarbeitern hat das Ehepaar in seinem Betrieb das ungewöhnliche Jahr 2020 gemeistert. „Wir sind offen gesagt mit einem blauen Auge davongekommen“, beschreibt Paul Szczesny die Situation. „Niemand musste in Kurzarbeit, es lief alles weitestgehend normal. Aber insgesamt ist die Stimmung natürlich gedrückt.“

Groß gefeiert wurde das Jubiläum daher nicht. Immerhin aber kam Spies Hecker Kundenberater Thomas Sobietzki persönlich vorbei, um die Urkunde zu überreichen.

“Niemand musste in Kurzarbeit, alles lief weitestgehend normal”

IDENTICA-Partner seit 2006

Seit 2006 ist sein Betrieb Partner des IDENTICA-Werkstattsystems. „Definitiv eine richtige Entscheidung, bei der wir auch bleiben werden“, konstatiert der 57-Jährige zufrieden. Womit er hingegen nicht so zufrieden ist: „Die Suche nach Auszubildenden wird immer schwieriger. Handwerksberufe scheinen die jungen Leute heute immer weniger zu interessieren.“

Auf die Frage, welche Entwicklungen er als die größten Herausforderungen für die Branche und für seinen Betrieb im Besonderen sieht, ob dies in seinen Augen zum Beispiel eher die E-Mobilität oder die Veränderungen durch die zunehmende Digitalisierung seien, hat Szczesny eine selbstbewusste Antwort: „Wir sind mit unserem motivierten Team für alles gerüstet.“ Und er ergänzt nachdenklich: „Hauptsache, wir überwinden als Gesellschaft dieses Tief, in dem wir gerade sind.“

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